Auch die Kreiss­chule Ent­felden würde aufgelöst, wenn sich Ober- und Unter­ent­felden zur Fusion mit Aarau entschliessen (Bild: Sarah Kün­zli)

Die Volkss­chule soll ins Departe­ment Bil­dung und Sport inte­gri­ert wer­den

Zukunftsraum bringt Aus für die Kreisschulen

3. Okto­ber 2019 | News

Die Organ­i­sa­tion der Ver­wal­tung für die zukün­ftige Kan­ton­shaupt­stadt liegt vor. Die Erar­beitung wurde bre­it abgestützt: die Res­o­nanz­gruppe, die Gemein­deräte, die Schulpfle­gen und die Abteilungsleit­er/-innen aller Zukun­ft­sraumge­mein­den wur­den mitein­be­zo­gen.

Mit dem Zukun­ft­sraum entste­ht eine Schule mit über 6000 Schülern und über 1000 Mitar­beit­ern. Unter der Voraus­set­zung, dass die Schulpfle­gen abgeschafft wer­den (Volksab­stim­mung voraus­sichtlich im Mai 2020), soll die Volkss­chule ins Departe­ment Bil­dung und Sport inte­gri­ert wer­den. Die organ­isatorische Anpas­sung stellt die Zusam­me­nar­beit mit der Gemeinde Buchs und den weit­eren Gemein­den in der Region nicht in Frage.

Auss­chlaggebend für den Entscheid, die Schule nicht in einem Ver­band weit­erzuführen, sind die Grösse und das Ungle­ichgewicht zwis­chen den zwei Ver­bands­ge­mein­den. Die neue Kan­ton­shaupt­stadt wäre knapp sechs­mal gröss­er als die Gemeinde Buchs. Die Inte­gra­tion ins Departe­ment ermöglicht zudem, die Führungsstruk­tur zu opti­mieren und Syn­ergien zu nutzen.

Der Schul­be­trieb soll in drei Bere­iche organ­isiert wer­den, die jew­eils fünf bis sieben Schul­stan­dorte über alle Stufen umfasst. Denkbar ist fol­gende Organ­i­sa­tion: «Ost, mit allen Schul­stan­dorten in Buchs und Suhr», «Nord, mit allen Schul­stan­dorten in Dens­büren und Aarau» und «West mit allen Schul­stan­dorten in Ober- und Unterentfelden».Die ver­schiede­nen Schul­stan­dorte bleiben beste­hen.

Fünf Departe­mente für die neue Kan­ton­shaupsstadt
Es soll fünf Departe­mente der neuen Kan­ton­shaupt­stadt geben: Prä­sidi­alde­parte­ment, Departe­ment Finanzen und Orts­bürg­er, Bau-departe­ment, Depart­ment Bil­dung und Sport sowie Departe­ment Gesellschaft und Sicher­heit. 

Die Stadtkan­zlei ergänzt die Ver­wal­tung­sor­gan­i­sa­tion als Stab­stelle und umfasst die Kan­zlei, die Par­la­ments­di­en­ste, den Rechts­di­enst und die Kom­mu­nika­tion.

Vorgeschla­gene Organ­i­sa­tion wird begrüsst
Die Res­o­nanz­gruppe, die Gemein­deräte und die Schulpfle­gen begrüssen die vorgeschla­gene Organ­i­sa­tion der Ver­wal­tung und der Schule im Spez­i­fis­chen. Die Res­o­nanz­gruppe erachtet die Ver­wal­tung­sor­gan­i­sa­tion als aus­ge­wogen und erken­nt in der vorgeschla­ge­nen Auf­gaben­verteilung Ähn­lichkeit­en zur Kan­tonsver­wal­tung, was die Zusam­me­nar­beit erle­ichtern kön­nte. Den Schulpfle­gen ist es ein Anliegen, der Gestal­tung der drei Bere­iche beson­dere Sorgfalt zu wid­men und den heuti­gen Struk­turen Rech­nung zu tra­gen, um die aktuelle Entwick­lung der Schulen (Ein­führung Lehrplan 21, Schul­raum­pla­nung, Neures­sourcierung  usw.) nicht zu beein­trächti­gen.

Ein­schätzung der Pro­jek­t­s­teuerung
Die Pro­jek­t­s­teuerung ist der Ansicht, dass die vorgeschla­gene Ver­wal­tung­sor­gan­i­sa­tion eine aus­ge­wo­gene und schlanke Struk­tur abbildet, die weit­er­en­twick­elt wer­den kann. Die Pro­jek­t­s­teuerung sieht in einem Departe­ment Bil­dung und Sport, bei dem die Schu­lor­gan­i­sa­tion in die Ver­wal­tung inte­gri­ert ist, die Möglichkeit, die Führungsstruk­tur zu vere­in­fachen und die Stel­lung der Schule zu stärken. Der Über­führung der heuti­gen Organ­i­sa­tio­nen in die zukün­ftige Organ­i­sa­tion wird, wie bere­its in den Über­führungs­grund­sätzen für das Per­son­al fest­ge­hal­ten, beson­dere Sorgfalt geschenkt.

ZVG